Die Europäische Union hat sich dazu verpflichtet, die Kohlendioxid-Emission bis zum Jahr 2020 um 20% gegenüber 1990 zu senken und insgesamt 20% des Energiebedarfs aus Erneuerbaren Energien mit deutlich verminderter Kohlendioxid-Emission zu gewinnen. Aktuelle Pläne der Bundesregierung zielen darauf ab, den
Anteil der Erneuerbaren Energien statt der bisher geplanten 20% auf mindestens 35% auszubauen.
Der
CFB Solar-Deutschlandportfolio IV investiert in 23 Photovoltaikkraftwerke an neun Standorten in Deutschland. Die Anlagen befinden sich jeweils auf Freiflächen bzw. Konversionsflächen in Brandenburg (Alt Daber, Bochow, Reckahn III, Töpchin, Trebbin, Wünsdorf), Sachsen-Anhalt (Gräfenhainichen, Laucha) und Sachsen (Markranstädt). Mit ihrer maximalen
Nennleistung von rund 122,6 Megawattpeak und einer anfänglichen Stromproduktion von über 119,6 Millionen Kilowattstunden können sie rechnerisch den Strombedarf von über 34.000 Haushalten decken.
Das
Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet die Stromnetzbetreiber zur Zahlung einer festen Einspeisevergütung für eine Dauer von 20 Jahren zuzüglich des Jahres, in dem die Anlage in Betrieb genommen wird. Alle Photovoltaikkraftwerke sollen spätestens bis zum 31. Dezember 2011 fertig gestellt und an das örtliche Stromnetz angeschlossen werden. An vier Standorten sind die Anlagen bereits in Betrieb. Damit erhalten alle Photovoltaikkraftwerke eine Vergütung von 21,11 Cent auf Freiflächen bzw. 22,07 Cent auf Konversionsflächen je Kilowattstunde eingespeisten Stroms.
Auf der Grundlage der prognostizierten Sonneneinstrahlung durch zwei unabhängige Ertragsgutachten sollen ab dem Jahr 2012 durchschnittlich über 24,4 Millionen
Euro jährlich mit der Produktion umweltfreundlichen Stroms erlöst werden. Generalübernehmer für die schlüsselfertige Errichtung und verantwortlich für den Betrieb der Anlagen ist die Belectric Solarkraftwerke GmbH. Allein in 2010 hat das Unternehmen 45 Photovoltaikkraftwerke und 185 Photovoltaik-Dachanlagen mit einer Gesamtleistung von 313 Megawatt errichtet und ist damit weltweit die Nummer eins der globalen Photovoltaik-Systemintegratoren.
Der Eigenkapitalanteil am Investitionsvolumen in Höhe von 242 Millionen
Euro beträgt 67,4 Millionen
Euro. Es wurde eine
Platzierungsgarantie abgegeben. Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000
Euro zuzüglich 5%
Agio. Für das Jahr 2012 wird bereits eine Ausschüttung in Höhe von 7% p.a. prognostiziert. Bis 2031 steigen die Ausschüttungen auf über 28,7% p.a. Die Gesamtrückflüsse sollen 214,67% betragen.
Scope bewertet den Solarfonds mit der Note A „gut“.