Die
Handelsschifffahrt ist im Sog der Wirtschafts- und Finanzkrise stark eingebrochen. Der Baltic Dry Index, ein wichtiger
Indikator für die Charterratenentwicklung, verlor beispielsweise 94 % an Wert – der größte Einbruch in der über 20-jährigen Geschichte des Index. Die gleiche Entwicklung lässt sich bei den Containerschiffen feststellen. Die Indizes für die Charterraten haben im Laufe der Krise bis zu 60 % ihres Wertes verloren. Auch vor den Preisen für gebrauchte Schiffe machte die Krise nicht Halt. Der Preisverfall betrug teilweise mehr als 50%. Im Segment der Containerschiffe reichen die aktuell zu erzielenden Einnahmen vielfach nicht dazu aus, die anstehenden Ausgaben für den laufenden Schiffsbetrieb und den Kapitaldienst zu leisten.
Das
Ship Portfolio von Paribus Capital plant unter Beachtung eines umfassenden Katalogs an
strengen Investitionskriterien, im
jetzigen Umfeld größere Kapitalanteile an
Schifffahrtsgesellschaften mit
werthaltigen Schiffen zu erwerben und diese
Anteile nach Wiederanstieg der Märkte
gewinnbringend zu verwerten. Die Beendigung der Beteiligung erfolgt durch eine Veräußerung der Schiffe oder der Beteiligung. Die erzielten Erlöse aus den Schiffsgesellschaften stehen in der Regel bevorrechtigt dem
Fonds zu. Dadurch wird der
Fonds von einem Wiederzurückkehren der Schiffsmärkte auf ein gleichgewichtiges, deutlich höheres Niveau überproportional profitieren.
Derzeit hellt sich die Lage an den Schiffsmärkten wieder auf. Der
Welthandel legt wieder zu und auch auf den Containerschiffsmärkten werden bereits die ersten auskömmlichen Charterverträge abgeschlossen. Gleichzeitig
reduziert sich der
Anteil an Schiffen ohne Beschäftigung kontinuierlich. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen sind die Chancen für ein derartiges Investment einmalig gut. Deshalb das abschließende Urteil des Fondsbrief-Analysten über das Ship Portfolio: „Ein Konzept mit guten Aussichten. Die Chancen auf bevorrechtigte
Ausschüttungen aus den Not leidenden Schiffsfonds sind realistisch.“
Nach Einschätzung von Branchenexperten befinden sich derzeit etwa 120 bis 150 deutsche Fondsschiffe in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten und ohne Chancen auf ein (weiteres) Bankdarlehen. Mit dem Ship Porfolio sollen vorwiegend kleine
bis mittelgroße Containerfrachter, maximal 10 Jahre alt, zwischenfinanziert werden. Der Vorteil dieses Segments: Die potenziellen
Charterer sind vielfältig. Ob als Feeder für Containerriesen oder in Liniendiensten, ob auf den innerasiatischen Verkehren oder in der Ostsee – Containerschiffe dieser Größenklasse sind überall gefragt. Bei den Containerschiffen mit bis zu 3.000
TEU werden nach Einschätzung von Branchenexperten bereits 2012 alle Einheiten wieder in Fahrt sein.
Idealerweise sollten die Schiffsgesellschaften, an deren Sanierung sich das
Ship Portfolio von Paribus Capital beteiligt, ohne Chartervertrag oder langfristig beschäftigt zu sein. Denn nur diese Schiffe können die erwarteten Ratensteigerungen mitnehmen, sobald sich der Chartermarkt erholt. Eine Liegezeit bis Mitte 2010 ist in der Liquiditätsplanung einkalkuliert – ohne Einbußen beim
Ertrag.
Ein
erstes Investment wurde bereits getätigt. Beim Investitionsobjekt handelt es sich um das
in Deutschland gebaute 2.500 TEU-Schiff MS „Rio Alster“, das gerade einmal
fünf Jahre alt ist. Seine erste Klassedockung, die TÜV-Prüfung für Schiffe, hat das Containerschiff kürzlich absolviert. Die Rahmendaten des Vorzugskapitals der
MS „Rio Alster“ stellen in jeglicher Hinsicht eine
Outperformance gegenüber den prospektierten Investitionskriterien dar. Weiterhin wir momentan über den Beitritt eines 1.200 TEU-Schiffs aus dem Jahr 2000 und eines 2.500 TEU-Schiffs aus dem Jahr 2002 verhandelt.
Die Paribus Capital GmbH (Paribus Capital) mit Sitz in Hamburg ist ein unabhängiges
Emissionshaus. Paribus Capital konzipiert Kapitalanlagen in den
Assetklassen Immobilien, Eisenbahnlogistik und Seeschifffahrt und hat seit Bestehen ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 430 Millionen
Euro initiiert.
Das geplante
Fondsvolumen beträgt 30.000.000
Euro. Die Investitionen sollen ausschließlich durch
Eigenkapital finanziert werden.
Anleger können sich mit mindestens 10.000
Euro zuzüglich 2 %
Agio beteiligen. Darüber hinaus erhalten sie einen
Frühzeichnerbonus in Höhe von 6 % p.a, wenn sie ihre Zeichnungssumme und das
Agio bis zum 31. Dezember 2010 vollständig eingezahlt haben. Der geplante
Gesamtmittelrückfluss bis zum Ende der Fondslaufzeit am 31. Dezember 2014 beträgt
148,38 %.